https://open.spotify.com/episode/1Ra67QVDaD9HJpzg0u9HcN?si=shFffEJiR3Kj3uhjc14ilQ
Beschreibung der Folge
VORANGEDACHT – Florian Harms trifft Mutmacher Welche dringenden Veränderungen braucht das deutsche Schulsystem? Darüber spricht t-online-Chefredakteur Florian Harms mit Bildungsinnovatorin Marget Rasfeld. Rasfeld, Gründerin zahlreicher Initiativen und Vordenkerin für ganzheitliche Bildung, zeigt auf, wie Schulen zu Orten werden können, die Kreativität, Eigenverantwortung und Gemeinschaft fördern.
In dieser Folge von "VORANGEDACHT" geht es auch um die Defizite des aktuellen Systems: von Leistungsdruck und Burnout bis hin zu einer Bildung, die oft an den Bedürfnissen der Schüler vorbeigeht. Rasfeld teilt ihre Vision von Schulen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern junge Menschen befähigen, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
Erfahren Sie, warum Mut und Innovation die Schlüssel zu einer besseren Bildungszukunft sind, wie Lehrkräfte als Lernbegleiter eine entscheidende Rolle spielen und welche konkreten Schritte nötig sind, um das Bildungssystem neu zu denken.
Das Thema: Warum das deutsche Bildungssystem dringend reformiert werden muss. Unser Gast: Marget Rasfeld, Bildungsinnovatorin und Gründerin zahlreicher Initiativen. Diskussion: Die größten Herausforderungen: Leistungsdruck, Burnout und veraltete Strukturen. Lösungen: Ganzheitliche Bildung, kreative Lernformate und die neue Rolle der Lehrkräfte. Vision: Schulen als Orte der Kreativität, Eigenverantwortung und Gemeinschaft. Abschluss: Ein Appell an alle, die Bildung aktiv mitgestalten wollen.
Zwei Lehrer berichten aus über 16 Jahren Schulpraxis. Über Kinder, die übersehen werden. Über Eltern, die sich nicht gehört fühlen. Und über ein Bildungssystem, das vielerorts an seine Grenzen stößt.
https://forum-humanum.com/mediathek/buecher_und_buchrezensionen/#Wiesosindeucheurekinderegal
Sind unsere Kinder egoistisch? Entwicklung, Potentialentfaltung und soziale Medien im Kindes- und Jugendalter von Marko O.G. Schaumburg
Für mich ist dieses Buch ist eine klar und verständlich geschriebene Reise in die Welt der "Geltungskompetenz".
Das Thema "Geltungskompetenz" ist meines Erachtens eine zentrale Stellschraube, damit Kinder ihr einzigartiges Potential frei entfalten können.
Es ist es wichtig zu erkennen, dass Geltungskompetenz wie ein vitaler intrinsischer Entwicklungsmotor wirkt.
Doch auf die Dosierung kommt es an. Eine Überdosierung führt zu Egoismus. Die Unterdosierung führt in die Depression.
Beides wirkt kontraproduktiv auf eine gesunde Entwicklung.
Der Autor stellt diese Dynamik durch Spannungsbögen zwischen den beiden Polen hervorragend dar.
Etwa, dass zuviel Aufmerksamkeit ebenso kontraproduktiv ist, wie eine Umgebung, die dem Kind zuwenig Aufmerksamkeit schenkt.
Sehr stimmig ist auch der Hinweis, dass sogar Potentialentfaltung zur Selbstoptimierung instrumentalisiert und missbraucht werden kann.
Ich springe jetzt mal direkt zum hochaktuellen Thema in diesem Buch: Der heutigen Social-Media-Dynamik.
Denn, wie die meisten von uns bereits erfahren haben, suchen die Jugendlichen nun vermehrt im Netz eine Bestätigung ihres Wertes.
Doch das Tückische ist, dass Algorithmen diese Bestätigung künstlich portionieren. Ein Like ist eine schnelle, billige Form von Geltungsbestätigung – ein kurzes Fastfood-Häppchen für den Selbstwert.
Aber es stillt nicht wirklich den Hunger nach Bindung, sondern macht nur süchtig nach mehr "Like-Häppchen".
Und das Fatale ist: Diese Fastfood-Häppchen befinden sich quasi in einem virtuellen Kühlschrank, der sich ständig selbst befüllt mit neuen Fastfood-Inhalten für den schnellen Konsum.
Und vor allem ist dieser digitale Raum auch ein zusätzlicher "Schulaufenthaltsraum" geworden. Überall und stets verfügbar, 24/7 für Schüler geöffnet.
Dieser Raum hat im Leben der Jugendlichen einen enormen Stellenwert bekommen.
Ein Schüler, der beispielsweise aus einem Chatraum ausgeschlossen wird, kann dies als extrem traumatisierend erfahren.
Der Autor stellt sehr treffend fest, dass dieser digitale Raum von Erwachsenen programmiert/geschaffen wurde.
Und das die Erwachsenen nun die Schüler dort nicht orientierungslos im Regen stehen lassen sollten.
Kinder und Jugendliche suchen heute im digitalen Raum nach einer schnellen Geltungsbestätigung, weil der Leistungsdruck, nicht nur im Bildungswesen, so enorm angewachsen ist.
Dies zu erkennen ist heute von fundamentaler Wichtigkeit. Sehr stimmig, dass in diesem Buch darauf aufmerksam gemacht wird.
Nicht nur das Lehrpersonal sollte die Bedeutung und die möglichen Herausforderungen dieses Raumes kennen.
(Denn es betrifft eigentlich jeden, der sich in der virtuellen Welt bewegt.)
Und natürlich sollten die Schülern vermittelt bekommen, wie sie ihn konstruktiv nutzen, anstatt passiv konsumierend oder destruktiv.
Als Unterstützung für Lehrer
kommt mir folgende Idee in den Sinn:
Wie wäre es als "Gegenschachzug" mit einem 24/7 "virtuellen Lehrer-Raum" hier im Forum-Human?
In dem Lehrer sich austauschen und unterstützen können?
Denn auch die Lehrer wurden ja bisher alleine gelassen.
In diesem Forum könnten Fragen gestellt und erläutert werden.
Oder auch eigene Erfahrungsberichte aus der Praxis eingebracht werden.
Auch Lehrer haben Geltungsbedürfnisse und verfügen über eine intrinsische Kompetenzlust.
Mein Resümee: Ein rundum empfehlenswertes Buch für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder sie einfach verstehen wollen, insbesondere in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung.
Diese beiden wunderbaren Kurse auf homodea,
sind sehr bewegend, berührend und umfangreich.
Ein Herzensprojekt das hier verwirklicht wurde.
Viele Themen spricht André aus seiner sehr persönlichen Sicht und seiner Haltung zum Kind sein an.
Er wurde durch diesen Kurs zum
Botschafter der Kindheit ernannt!



Traum oder Trauma
Dank Gerald und vielen anderen, die aus der Liebe schöpfen, habe ich einen Traum von einer alten Wassermühle in einem Land, wo Kinder wählen können, ob sie ihre finanzielle Bildungsförderung lieber dem Beschulungssystem oder einem frei gewählten Bildungsort geben. So ein Platz ist in meinem Traum eine alte stillgelegte Wassermühle. Keine Frage für Kinder, wie die Entscheidung ausfällt. Am Platz ihrer freien Wahl, mit der Chattelkutsche vom Bahnhof angekommen, begrüßt sie gleich der hier dominierende Pfauenhahn vom Dach des alten Kornspeichers mit einem durchdringenden Ruf seiner Lebenslust. Wie alle Projektgäste hier ihre Lebenslust aus der Freiheit in Cokreativität schöpfen, die hier Konsens für ein gestalterisch erfüllendes Miteinander ist. Diese Freiheit repräsentiert hier der prächtig gefiederte Pfauenhahn, ohne gestutzte Flügel, von allen respektiert, mal an diesem, mal an jenem Ort. Respekt als Anerkennung von Einzigartigkeit in den individuellen Ausdrücken im gemeinsam empfundenen Einssein. In diesem Klima übergriffsgeschützter Gestaltungsmöglichkeit ist das freie Sein inmitten zum Entdecken einladender Landschaft wie die Frische des ersten Atemzugs, sich als Individuum selbständig wirkend zu erleben.
Der Anreiz für Bildungs- und damit Erlebniserwerb, geschieht manchmal bei denen, die gerade im Mühlenteich schwimmen lernen, oder im Dabeisein, wenn andere für das Dach der im Bau befindlichen Finnhütte das Material bestellen. Bei dieser Berechnung wird ganz unbeabsichtigt der Satz des Pythagoras verstanden. Spielender Kompetenzerwerb ist in diesem Traum ohne Übergriffe begleitender Erwachsener gleichsam Rehabilitation ins Urvertrauen als liebenswerte Persönlichkeit entdeckt und anerkannt zu sein. - Konkurrenz der Schöpfung, um im Traum der liebenden Güte beim Wachsen und Expandieren integriert zU SEIN:
Doch wehe, Schulkindern werden immer noch in einem traumatisierenden Albtraum die Flügel gestutzt. In Schulen erleben sich Kinder wie im Kriegsgefangenenlager. Erstmal gegen ihren Willen dorthin verschleppt, sitzen sie wie Hühner mit gestutzten Flügeln gefangen nebeneinander, um sich in Bereitschaft für die nächsten Anweisungen im Geist ihrer Kriegsfürsten gegeneinander hetzen zu lassen. Obendrauf müssen sie zu den alltäglichen Erniedrigungen auch noch die Verspottung “Bildung macht frei” schlucken. Den kriegsministerialen Unterwerfungs-Befehl Bismarcks müssten ja schon die Eltern, Groß- und Ureltern mit dem Rohrstock zu ihrer eigenen Glaubensdoktrin implantieren lassen. Schule ist in diesem Albtraum ja erdacht, jede kindlich ungebrochene Regung, sich im spielerisch cokreativen Experiment die Kompetenz für glückliches Überleben zu erwerben, in der Herrschafts-Demagogie zu ersticken, dass für den Menschen auch die Darwinsche These gelte, sich jeweils auf den Schultern Unterer stehend, weiter hoch zu hangeln. Dazu wird jedem Kind, das in diesem Albtraum gefangen ist, von kultusministeriellen Kollaborateuren sofort jede Hoffnung auf Würde abgesprochen. Im Hintergrund politischer Maskerade läuft in Endlosschleife der mit religiöser Inbrunst wiederholte Triller durch alle Medien, dass doch mit der Eintragung von unantastbarer Würde ins Grundgesetz alles in diesem Heiligenschein geregelt sei.
Die Demagogie der Klassenzimmer-Gefangenschaft endet nur mal vorübergehend im täglichen Freigang zu den Eltern, mit der Auflage, dass diese “ihre” Kinder noch früh vor Tagesanbruch aus dem Schlaf zu reißen haben, um sie erneut fremden Seelenhäschern in die Klassenzimmer zu überantworten. Klassenzimmer ist nicht von ungefähr ein vom Klassenkampf abgeleiteter Begriff. In Klassenzimmern quatschen selbsthypnotisch Agierende den Quatsch bei Strafandrohung nach, den schon ihre Eltern zu schlucken hatten. Dieser sinnentleerte Quatsch weist nur auf einen Zweck hin, nämlich damit in die Resignation für den wirtschaftlich / militärischen Übergriffsmodus zu treiben. Eine Dressur, in der kollektiver Obrigkeitskult zum nie mehr hinterfragten Standard psychopathischer Beziehungen erhoben wird!
Weil das für Seelen, die hier eigentlich zur Expansion ihres heiligen Selbst unterwegs sind, inakzeptabel ist, transportieren die unter der Schulbank gehandelten Designerdrogen den Wahrnehmungsfokus, in einen Film jener Sphäre, nach der freie Seelen im Seinsspiel greifen. So treiben aus dem gleichen Grund die laufend verfeinerten Intrigen kultusministerieller Lebensverwerung inzwischen sogar die “gewinnenden” Klassen karrieresüchtiger “Intellektueller” in die zugedröhnte Kokain-Subkultur des Campus. Zugedröhnt scheint man sich auf kultureller Augenhöhe in einer gelungenen Brillanz ohne Erwartung von Eigenleistung. Eben der wahrnehmungsfreie Zustand einer religiös hypnotisierten Wahnwelt übergriffiger Raubkultur .
Die Frage, die sich stellt ist, wie transformieren sich erwachende Lebensgeister vom Trauma, in einen Tagtraum, in dem die Polizei die Schulbusfahrer statt zu Schulen, zu den Wassermühlen umleitet?
Das könnte Schule machen -
Wie ein engagierter Pädagoge unser Bildungssystem revolutioniert
Ein richtungsweisendes Buch für die Schule von morgen. Zur Schule gehen ohne Angst und Stress, dafür mit viel Eigenmotivation, Lernerfolg und Freude? In der vielfach ausgezeichneten Alemannenschule in Baden-Württemberg ist das bereits gelebte Realität. Schulleiter Stefan Ruppaner hat im öffentlichen Schulsystem eine neue Schulform etabliert, ohne Frontalunterricht, ohne feste Prüfungstermine, ohne Klassenzimmer. Stattdessen leben Kinder und Lehrkräfte gegenseitige Wertschätzung, Kreativität, Freiheit und moderne Unterrichtsmethoden, losgelöst von unserem gängigen Schulmodell. In «Das könnte Schule machen» erzählt der Pädagoge, wie seine Schule der Zukunft Realität geworden ist und welche Veränderungen nötig sind, um sie überall möglich zu machen. Denn: Wir brauchen nicht weniger als eine Revolution, um unseren Kindern das Lernen zu ermöglichen, das sie verdienen!
https://forum-humanum.com/bibliothek/buecher_und_buchrezensionen/#daskoennteschulemachen
Wie schaffen wir es Kinder so zu begleiten, dass die ihre Freude am Denken nicht verlieren?
Hallo, wir alle wissen, dass das aktuelle Schulsystem nicht optimal an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet ist. Aber es gibt immer mehr alternative Lernorte die es sich zur Aufgabe gemacht habe in den jetzigen bestehenden Schulsystem Orte zu schaffen wo Schüler wieder Freude am Lernen haben und selbstständiges Denken fördern.
Deswegen möchte ich gerne hier eine Übersicht erstellen von Schulen, Lernorten und Initiativen um diese sichtbar zu machen, dass es auch anders geht. Dabei geht es nicht darum diese zu bewerten, sondern andere zu inspirieren und gerne auch darüber zu diskutieren was es zukünftig braucht , damit sich was ändern kann im Bildungssystem.
Jeder ist gerne dazu eingeladen die Liste zu erweitern.
Gerald Hüther ist einer der bekanntesten deutschen Neurobiologen und Bestsellerautoren. In seinem packenden Vortrag beim Bildungskongress 2025 im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels ruft er dazu auf, das Lernen wieder lebendig zu machen – weg von Druck und Belehrung, hin zu Begeisterung, Beziehung und echter Verantwortung.



