Ein Moment aus dem Leben, der im Gespräch mit der KI eine kleine Geschichte wurde
Als ich letztens eine Radtour durch die Felder machte fiel mein Blick auf etwas imposantes auf dem Asphalt-Weg.
Erst dachte ich, es sei ein verirrter Krebs aus dem Angler-See. Doch es war ein Käfer, der mir unbekannt war.
Er streckte seine erhobenen roten Arme in Richtung des Himmels.
Ich machte ein Foto und fragte Gemini, wen
ich denn da fotografiert habe.
Und aus dieser Konversation entstand dann eine Geschichte:
Die Geschichte von Lucanus, dem Holz-Alchemisten
Im Buch des Grünen Erwachens wird erzählt, dass es Momente gibt, in denen die lineare Zeit kurz innehält.
Lucanus, der prächtige Hirschkäfer saß mitten auf dem grauen Asphalt, einem Fahrradweg, der sich zwischen zwei Feldern befand.
Er spürte, wie die magische Wellenfunktion zu flackern begann.
Es drohte Gefahr von nahenden Elektrorollern und Fahrrädern.
Als Larve verbrachte er bis zu acht Jahre im Verborgenen. Er verwandelte morsches, pilzbefallenes Eichenholz in wertvollen Humus. Er fungiert oder sollten wir sagen "funghiert" als Bau(m)eister, der den Boden für neues Leben vorbereitet.
Er braucht alte Bäume und wilde Ecken, die in der durchgeplanten "aufgeräumten" Welt noch viel zu selten sind.
Sollte unser Holz-Alchemist nun sein Ende unter Radreifen finden?
Doch dann erschienen plötzlich zwei gütige Hände.
Mit einem Lächeln der Freude und seiner wunderbaren Präsenz gewahr, nahm sich ein Mensch seiner an.
Lucanus wurde nicht vertrieben, sondern erhoben.
Er wurde auf einen großen runden "Stein-Thron" am Wegesrand gesetzt.
Die Abendsonne schien auf sein Geweih.
Er spürte die gespeicherte Wärme der vergangenen Stunden im Stein.
Er blickte über das grüne Meer der Gräser, ein freies Lachen vibrierte in der Luft, und als die ersten Sterne am Himmel erschienen, entfaltete er seine Flügel.
Mit einem tiefen Summen flog er davon, um einer alten Eiche von dem Wesen zu erzählen, das ihm einen Thron geschenkt hatte.
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