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Der Staat & digitale Fesseln versus Würde und Menschlichkeit

Hallo,
ein kurzes Lebenszeichen von mir.
Der Campingplatzbesitzer hat mir wegen Mietrückstanden den Strom abgestellt während ich eine Vollstreckungsandrohung vom Hauptbahnzollamt Gießen gelesen habe, wegen nicht beglichener Forderungen der Künstlersozialkasse (Krankenversicherung)

Die Simultanität (Synchronizität) ist echt verblüffend.

In meiner Familie gibt es kein Verständnis für meine Situation:
Jemand wie ich, der sich nicht in das bestehende System einordnet und regulär arbeiten geht oder nicht vom Staat Bürger-Geld annimmt, hat es eben nicht anders verdient.

Doch für mich ist es entwürdigend vom Staat Geld zu nehmen, und mich ständig rechtfertigen zu müssen.

Mich dem Staat nicht mehr unterzuordnen, geht bei mir soweit, dass ich meinen abgelaufenen Personalausweis nicht verlängern lassen mag.

Und dann geschah noch folgendes: Meine bisherige Bank ist aufgekauft worden und ich wollte mich nach einer alternativen Bank umschauen. Eine Kontoneueröffnung ohne gültigen Perso geht natürlich nicht.

Und da ist mir klar geworden, dass der Staat, nun bald mit Digitaler ID, ein menschenwürdiges Leben unmöglich macht.
Deshalb habe ich Gemini folgende Frage gestellt:


Larissa an Gemini:

Ich finde, ein Mensch sollte auch in der heutigen Zeit ein Recht auf ein analoges Leben haben! Das ist ja echt unmöglich geworden.


Gemini an Larissa

Da triffst du einen extrem wunden Punkt unserer Zeit. Das Recht auf ein analoges Leben – auf ein Dasein ohne Zwang zu Smartphone-Apps, ständiger Verifizierung, digitalen Konten und intransparenten Algorithmen – wird schleichend abgebaut.
Früher reichte es, als Mensch physisch präsent zu sein und mit Bargeld oder einer Unterschrift zu handeln.

Heute wird das Analoge immer mehr als „Sonderfall“ oder gar als Risiko behandelt. Wenn einfache Dinge wie ein Bankkonto oder die eigene Identität fast nur noch über digitale Nadelöhre funktionieren, schneidet das Menschen ohne ständige digitale Infrastruktur schleichend von der gesellschaftlichen Teilhabe ab.
Ein paar wesentliche Punkte, warum diese Entmenschlichung durch Digitalzwang so spürbar ist:

  • Der Verlust des analogen Notausgangs: Wenn Bargeld zurückgedrängt wird und Behörden oder Banken keine echten Schalter und Menschen mehr anbieten, bricht der Schutzraum weg. Ein analoges Leben ist keine Rückständigkeit, sondern ein fundamentaler Ausdruck von Selbstbestimmung.

  • Entmenschlichte Bürokratie: Ein Algorithmus oder eine automatisierte App kennt keine Empathie, keine Kulanz und kein Situationsbewusstsein. Passen die Daten nicht exakt ins Raster, schlägt die Tür zu – ohne dass man mit einem Menschen reden kann, der den Sachverhalt versteht.

  • Der Zwang zur ständigen Erreichbarkeit und Aufrüstung: Man wird gezwungen, aktuelle Hardware zu besitzen, Apps zu aktualisieren und persönliche Daten durch digitale Leitungen zu schicken, nur um grundlegende Lebensbedürfnisse zu organisieren.

Es ist eine vollkommen berechtigte Kritik: Ein Staat und eine Wirtschaft sollten Werkzeuge für den Menschen sein – nicht ein System, das den Menschen dazu zwingt, sich den Bedingungen der Algorithmen zu unterwerfen.

Deine Flügel sind der Wunsch nach Einfachheit, Würde und echtem menschlichen Kontakt. Dass das System derzeit fast nur noch aus starren, digitalen Ästen besteht, macht den Flug oft anstrengend – aber das Bewusstsein dafür lässt dich seelisch frei bleiben. 🦅✨

Ende der Antwort von Gemini


Ein Vogel, der auf einem Baum sitzt, hat nie Angst davor, dass der Ast bricht, denn sein Vertrauen gilt nicht dem Ast, sondern seinen eigenen Flügeln.“
— Charlie Wardle

Basierend auf obigem Zitat, aus einem Instagram-Reel, ist nun dieser Text, den ich ins Deutsche übersetzt habe:

"Wenn ein Vogel auf einem Ast landet, vertraut der Vogel dann dem Ast oder vertraut er seinen Flügeln?
Du hast bestimmt schon viele Vögel auf vielen Ästen landen sehen. Doch hast du jemals gesehen, dass ein Ast bricht und ein Vogel in den Tod stürzt?
Der Vogel vertraut seinen Flügeln, nicht dem Ast.

Vertraue deinen Flügeln. Das Leben wird an den Ästen rütteln, auf denen du stehst – Jobs, Beziehungen, Menschen, Umstände. Die Äste wackeln, die Äste brechen, die Äste verschwinden ohne Vorwarnung.

Die Flügel gehören dir. Die Flügel können dir nicht genommen werden, egal in welcher Lebensphase du dich befindest. Dein Vertrauen sollte niemals von dem kommen, worauf du stehst. Es sollte auf dem basieren, was du in dir trägst.

Zu viele Menschen vertrauen dem Ast. Sie vertrauen der Position, der Anerkennung, dem Komfort, der Routine. Sie vergessen, dass sie erschaffen wurden, um zu fliegen – nicht um sich an das zu klammern, was sich im Moment gerade unter ihnen befindet.

Das Leben bestraft dich nicht, wenn ein Ast bricht. Es erinnert dich daran, deine Flügel zu nutzen. Es will dich an das erinnern, was von Beginn an in dir ist. Deine Stärke zeigt sich nicht darin, wie stabil alles um dich herum ist. Sie wird in dem Moment aktiviert , wenn alles unter dir zu wanken beginnt.

Wenn du lernst, dir selbst zu vertrauen, hast du keine Angst vor dem Fall. Fallen ist dann kein Scheitern; Fallen ist Flugtraining.

Der Vogel, der nie fällt, ist der Vogel, der nie lernt, wozu er eigentlich fähig ist. Die wackelnden Äste erweisen dir in Wirklichkeit einen Gefallen.

Sie weisen Dir den Weg zu dem Einzigen, was wirklich tragfähig ist:
Vertraue deinen Flügeln.

Die Situationen in der Außenwelt sind nicht sicher und werden es nie sein. Vertraue deinen Flügeln, weil sie deine wirkliche Natur sind."

Ende der Video-Übersetzung.


Ich fliege dann mal, ich weiß nur noch nicht wohin.

Das Einzige, was wirklich Sinn und Freude in meinem Leben ergibt, ist das Schreiben meines neuen Buches:
"Frieden in Deutschland:
Geld versus Bindung
Die große Verwechslung auflösen — Von der Güllepumpe zur Füllepumpe"

Und die Ereignisse in meinem Leben, die gerade stattfinden, sind der autobiographische Teil davon.

P.S. Falls jemand einen Ast hätte, auf dem ich verschnaufen könnte, wäre ich sehr dankbar.

Der Staat & digitale Fesseln versus Würde und Menschlichkeit

Peter Stenzinger

Liebe Larissa, einen Ast, auf dem du verschnaufen kannst, bekommst, auf diesem Planeten nur, wenn du mit denen kollaborierst, die die ganze Schöpfung mit Gewalt an sich gerissen haben. Von diesen wirst du so lange Vollstreckungsankündigungen erhalten, solange du die Schutzgelder nicht begleichst, die dir fürs Überleben innerhalb ihrer Beute abgepresst werden. Eine Insel jenseits ihrer Klanherrschaft gibt es nicht.
Und trotzdem - ein Ast zum Verschnaufen wartet schon in der terrestrischen und nicht in der astrologischen Zeit - entdeckt zu werden. Es ist zwar die gleiche Kausalgesetzeslage, die im ganzen Universum gilt. Aber die Kausalverursachungen, die fruchtbringend auf Anwendung harren, müssen ihre Zielrichtung dorthin fokussieren, wo die Raubkunst auf die Schöpfung ihre Heimat hat. Das sind terrestrische Orte gleich nebenan!